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Supply Chain Wiki

Was ist ein CPS, worauf kommt es beim Master Vendor Management an und wofür steht das Kürzel DDP? Wer nicht täglich mit den Fachbegriffen und Abkürzungen im Supply Chain Management zu tun hat, kann das Wichtigste hier nachschlagen:

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Begriff

Erläuterung

3PL – Third Party Logistics Provide

Third Party Logistics-Provider (3PL) haben sich in erster Linie darauf spezialisiert, Aufgaben in den Bereichen Transport und Lagerung zu übernehmen. Immer mehr 3PL-Provider erweitern ihr Portfolio jedoch um zusätzliche Logistikdienstleistungen.

4PL – Fourth Party Logistics Provider

Fourth-Party-Logistics-Provider (4PL) sind als Dienstleister vor allem für die Steuerung logistischer Prozesse zuständig. Eigene Betriebsmittel, etwa Fahrzeuge, kommen bei 4PL-Providern dabei nicht zum Einsatz.

Antidumpingzölle

Mit Antidumpingzöllen verhindern Staaten, dass ausländische Anbieter die inländische Konkurrenz mit Dumpingpreisen vom Markt verdrängen, um danach die Preise wieder herauf zu setzen. Die Verhängung von Antidumpingzöllen ist durch das Allgemeine Zoll- und Handelsabkommen (GATT) streng geregelt.

Artificial Intelligence, AI

Auch künstliche Intelligenz (KI); bedeutet im Allgemeinen einen Computer oder Roboter so zu programmieren, dass dieser eigenständig in der Lage ist Lösungen zu finden und menschliches Verhalten zu unterstützen.

ATA – Actual Time of Arrival

Hinter der Abkürzung ATA verbirgt sich die tatsächliche Ankunftszeit eines Transportmittels am Zielort (im Gegensatz zu ETA, der erwarteten Ankunftszeit).

AWB – Air-Waybill

AWB bedeutet Luftfrachtbrief. Dieses Dokument gibt Auskunft über die Menge, die Form und zum Teil den Inhalt einer Fracht.

Big Data

Wird häufig als Sammelbegriff verwendet, um Technologien zu beschreiben, welche zur Sammlung und Auswertung großer Datenmengen nötig sind.

Blockchain

Eine Blockchain ist eine Datenbank, welche durch ein alle Datensätze miteinander verbindendes Verfahren gegen eine nachträgliche Manipulation absichert.
<h4″>Break Bulk Break Bulk ist der Fachbegriff für solche Waren, die als Stückgut transportiert werden, d.h. nicht in einem Container.

B/L – Bill of Lading

Bill of Lading bezeichnet den Frachtbrief beim Seeschifftransport, auch Seeladeschein oder Konnossement genannt. Er kann als Quittung, Beweisurkunde oder auch als Wertpapier genutzt werden.

BAF – Bunker Adjustment Factor

Der Bunker Adjustment Factor dient dazu, Verluste, die durch schwankende Ölpreise entstehen, rechnerisch auszugleichen. Die Höhe des BAF wird vom Logistikunternehmen festgelegt oder auch im Rahmen einer Schifffahrtskonferenz bestimmt.

BIMCO – The Baltic and International Maritime Council

Die BIMCO ist als internationale, unabhängige Schifffahrtsorganisation in Kopenhagen angesiedelt. Zu ihren Aufgaben zählt es, Standards in der Seeschifffahrt zu optimieren und Regeln und Gesetze international anzugleichen.

CAF – Currency Adjustment Factor

Der Currency Adjustment Factor ist wird meist prozentual auf den Tarif aufgeschlagen. Sein Zweck ist, die Verluste auszugleichen, die durch Schwankungen der Wechselkurse verursacht werden.

CFR – Cost and freight

Bei Cost and freight liefert der Verkäufer die Güter an Bord des Schiffs. Er schließt den Beförderungsvertrag und übernimmt alle Kosten der Lieferung zum Bestimmungsort. Sobald die Ware an Bord ist, geht das Risiko der Verlustgefahr oder Beschädigung der Ware über an das Transportunternehmen.

CIF – Cost, insurance and freight

Im Fall von CIF liefert der Verkäufer die Ware an Bord des Schiffs, schließt den Beförderungsvertrag und übernimmt alle Kosten der Lieferung zum Bestimmungsort. Sobald die Ware an Bord ist, geht das Risiko der Verlustgefahr oder Beschädigung der Ware über an das Transportunternehmen. Im Unterschied zu CFR schließt der Verkäufer darüber hinaus eine Transportversicherung ab.

CIP – Carriage and insurance paid to

CIP beinhaltet, dass der Verkäufer die Güter an den Frachtführer oder eine andere vom Verkäufer bestimmte Person liefert. Der Verkäufer schließt den Beförderungsvertrag ab und übernimmt alle Kosten für den Transport der Ware bis ihrem Zielort. Zudem schließt der Verkäufer einen Versicherungsvertrag gegen das Verlust- oder Beschädigungsrisiko, das der Käufer trägt.

Cloud-Technologien

Mit Cloud-Technologien oder Cloud Computing können alle Partner und Lieferanten innerhalb einer Lieferkette auf dieselbe IT-Datenbasis zugreifen. Logistikunternehmen sind so Services weltweit mit ihren Partnern vernetzt und können sie in ihre IT-Landschaft mit einbeziehen. Cloud-Technologien unterstützen effiziente Logistikprozesse, machen sie steuerbar und tragen zur Kosteneffizienz bei.

CPFR – Collaborative Planning, Forecasting and Replenishment

Auf deutsch: Gemeinsame Planung, Prognose und Bestandsführung. Beim CPFR handelt es sich um eine gemeinsame Nutzung und Zusammenführung von Informationen zwischen Herstellern und Händlern. Über eine Plattform steuern die Geschäftspartner die Planungs-, Prognose und Bevorratungsprozesse sowie Verkaufsstrategien. Ziel ist, dass zwischen der geplanten Verkaufsmenge des Händlers und der geplanten Produktionsmenge des Herstellers keine Differenz besteht.

CPS
(Cyber physical system)

Ein cyber-physisches System (CPS) ist die Verbindung von softwaretechnischen, virtuellen Komponenten mit mechanischen und elektronischen Teilen – also die Vernetzung von Systemen aus den zwei Welten „digital/virtuell“ und „analog/real“. Ein CPS ist ein hochkomplexes System, das sämtliche Prozesse entlang einer Wertschöpfungskette umfasst und intelligent vernetzt.

CPT – Carriage paid to

Im Fall von CPT liefert der Verkäufer die Güter an den Frachtführer oder eine andere vom Verkäufer bestimmte Person, schließt den Beförderungsvertrag ab und übernimmt alle Kosten für den Transport der Ware bis ihrem Zielort.

DAP – Delivered at Place

DAP besagt, dass die Güter fertig zum Entladen auf dem Transportmittel am vereinbarten Zielort für den Käufer bereitstehen. Alle Risiken, die mit dem Transport dorthin zusammenhängen, trägt der Verkäufer.

DAT – Delivered at Terminal

DAT beinhaltet, dass der Verkäufer den Transport der Güter vom Beförderungsmittel bis zum mit dem Käufer vereinbarten Terminal am Zielort übernimmt, beispielsweise eine Lagerhalle oder ein Containerdepot. Alle Risiken, die mit diesem Transport und der Entladung in Verbindung stehen, trägt der Verkäufer.

DDP – delivered duty paid

Im Fall von DDP ist es Sache des Verkäufers, die Ware für die Ausfuhr und die Einfuhr freizumachen, d.h. alle Formalitäten zu erledigen und die Zollgebühren zu begleichen. Der Verkäufer stellt die Güter anschließend dem Käufer auf dem Transportmittel entladebereit am vereinbarten Zielort zur Verfügung. Alle Kosten und Risiken, die mit dem Transport dorthin in Verbindung stehen, trägt der Verkäufer.

Digital Supply Network

Laut dem Beratungsunternehmen Deloitte wird die traditionelle Lieferkette in der Logistik 4.0 durch ein Digital Supply Network (DSN) abgelöst. Dabei handelt es sich nicht wie bei der Supply Chain um eine sequenzielle Kette mehr mit der statischen Abfolge der Phasen Design, Plan, Source, Make und Deliver, sondern um ein offenes, globales System mit vielen Querverbindungen.

Dual Sourcing

Dual Sourcing bedeutet wörtlich übersetzt Doppelquellenbeschaffung, d.h. ein Unternehmen bezieht die gleiche Ware aus zwei unterschiedlichen Quellen.

ECB / Sea-Waybill

ECB steht für Express Cargo Bill, auch Sea-Waybill genannt, und meint den so genannten Seefrachtbrief. Dieses Dokument dient als Empfangsbestätigung des Transportunternehmens, vergleichbar mit der Bill of Lading. Anders als diese ist die ECB jedoch nicht übertragbar.

EDI

Abkürzung für Electronic Data Interchange, zu deutsch: Elektronischer Datenaustausch. EDI bietet die Möglichkeit des standardisierten, elektronischen Austauschs von Geschäftsdokumenten ( zum Beispiel Rechnungen, Bestellungen, Artikelkataloge etc.) zwischen Unternehmen, häufig über ein vorhandenes ERP-System. Der Austausch funktioniert automatisch, ohne manuelle Eingriffe. Durch EDI können Daten unabhängig von Warenwirtschaftssystemen und Formaten ausgetauscht werden.

EFTA – European Free Trade Association

Die EFTA ist eine Freihandelsvereinigung europäischer Länder außerhalb der EU, aktuell bestehend aus der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein.

ERP-System

ERP-Software: ERP ist die Abkürzung für Enterprise Resource Planning. Ein ERP-System übernimmt die Ressourcenplanung und -steuerung aller Geschäftsprozesse und Betriebsbereiche eines Unternehmens, wie etwa Beschaffung, Produktion, Vertrieb, Personal etc. Alle Funktionen sind über eine gemeinsame Plattform miteinander verbunden.

ETA – Estimated Time of Arrival

ETA steht für die geplante Ankunftszeit eines Transportmittels am Bestimmungsort.

ETD – Estimated Time of Departure

Im Gegensatz zu ETA verbirgt sich hinter ETD die geplante Auslauf-, Abfahrt- bzw. Abflugzeit eines Transportmittels.

EXW – Ex works

Die Abkürzung EXW steht für Ex works und heißt, dass der Verkäufer liefert, indem er die Güter bei sich vor Ort oder an einem vereinbarten Ort (z. B. Werk, Fabrik, Lager usw.) dem Abnehmer bereitstellt, ohne sie verladen oder sich um Zollbestimmungen kümmern zu müssen.

FAS – Free Alongside Ship

Im Fall von FAS liefert der Verkäufer, sobald die Güter längsseits des Transportschiffs im vereinbarten Verschiffungshafen von diesem entladen wurden, etwa auf einem Kai oder einem Binnenschiff. Ab diesem Moment trägt der Käufer alle Kosten sowie die Risiken der Verlustgefahr oder Beschädigung.

FBL – Fiata Multimodal transport Bill of Lading

Das FBL ist ein für die Abwicklung von Akkreditivgeschäften international anerkanntes Transportdokument und mit der Bill of Lading vergleichbar. Es erfüllt ebenfalls den Zweck einer Quittung, eines Wertpapiers und einer Beweisurkunde.

FCA – Free Carrier

Free Carrier heißt, dass die Güter vom Verkäufer dem Frachtführer bzw. einer anderen vom Käufer benannte Person beim Verkäufer oder an einem vereinbarten Ort bereitgestellt werden. Da ab diesem Moment das Risiko auf den Käufer übergeht, ist es wichtig, die exakte Stelle am Lieferort zu vereinbaren.

FCL – Full Container Load

FCL steht für eine Lieferung, durch die ein einzelner Container bereits vollständig ausgelastet ist. In der Regel beinhaltet dies gleichzeitig auch einen Haus-zu-Haus-Transport vom Absender bis zum Empfänger.

Fehler-Möglichkeits- und Einfluss-Analyse (FMEA)

Die FMEA wird auch „Auswirkungsanalyse“ genannt. Hierbei handelt es sich um eine detaillierte Betrachtung der Produktzuverlässigkeit und möglicher Produktfehler. Im Rahmen des Qualitätsmanagements wird die FMEA eingesetzt, um einem möglichen Auftreten solcher Fehler und entsprechenden mögliche Produktfehler zu vermeiden.

FEU – Fourty Foot Equivalent Unit

Ein FEU ist ein Container der ISO-Normgröße 40 Fuß (12,192 Meter). Die kleinere Ausführung ist der TEU (Twenty Foot Equivalent Unit).

FIFO – First In First Out

Die Abkürzung FIFO besagt, dass die älteste Ware im Bestand auch als erstes verbraucht wird.

FILO – First In Last Out

Im Gegensatz zu FIFO heißt FILO, dass jeweils die zuletzt angekommenen Güter im Bestand verbraucht werden.

FOB – Free on board

FOB steht dafür, dass der Verkäufer die Güter bis an Bord eines vom Käufer genannten Schiffs im vereinbarten Hafen liefert. Ab diesem Moment kommt der Käufer für alle Kosten auf und übernimmt das Risiko der Verlustgefahr oder Beschädigung.

Gefahrgutklassen

Klasse 1: Sprengstoffe und Gegenstände, die Sprengstoffe enthalten (mit 6 Unterklassen)
Klasse 2.1: Gase (entzündbar)
Klasse 2.2: Gase (nicht entzündbar)
Klasse 2.3: Gase (giftig)
Klasse 3: Entzündbare flüssige Stoffe
Klasse 4.1: Entzündbare feste Stoffe, selbstzersetzliche Stoffe und desensibilisierte explosive Stoffe
Klasse 4.2: Selbstentzündliche Stoffe
Klasse 4.3: Stoffe, die mit Wasser entzündliche Gase bilden
Klasse 5.1: Entzündend (oxidierend) wirkende Stoffe
Klasse 5.2: Organische Peroxide
Klasse 6.1: Giftige Stoffe
Klasse 6.2: Ansteckungsgefährliche Stoffe
Klasse 7: Radioaktive Stoffe
Klasse 8: Ätzende Stoffe
Klasse 9: Verschiedene Gefährliche Stoffe und Gegenstände

IATA – International Air Transportation Association

Die IATA mit Hauptsitz in Montreal vertritt als Dachverband der Luftverkehrsindustrie deren Interessen nach außen, setzt sich beispielsweise für die Vereinfachung von Prozessen ein und kümmert sich um die Definition von Standards.

IMO – International Maritime Organization

Hinter der IMO verbirgt sich eine in London ansässige, internationale Schifffahrtsorganisation. Ihr Tätigkeitsfeld umfasst alle Angelegenheiten der Schifffahrt, die nicht rein wirtschaftlicher Natur sind, etwa die Sicherheit und den Umweltschutz.

Incoterms – International Commercial Terms (ICT)

Incoterms sind freiwillige Regelungen zwischen Absendern und Empfängern einer Ware, die die Art und Weise des Transports genauer beschreiben. Weil sie bei Bedarf immer wieder angepasst werden können, muss bei den Incoterms stets eine Jahreszahl angegeben werden. Es gibt sowohl allgemeinen Incoterms (DAT, DAP, DDP, CPT, CIP, EXW, FCA) als auch spezielle Regelungen, die die See- und Binnenschifffahrt betreffen (FAS, FOB, CFR, CIF).

Intelligente Container” mit RFID-Chips

Mit RFID-Chips ausgestattete Container ermöglichen die Überwachung von Waren auf dem gesamten Transportweg. Die RFID-Technologie, auch „Funketikett“ genannt, erfasst die Ware beim Beladen und übernimmt durch intelligente Konfiguration bis zum Entladen bestimmte Funktionen wie z. B. die Temperaturüberwachung, falls verderbliche Lebensmittel oder pharmazeutische Produkte an Board sind.

IoT, Internet of Things

Das “Internet der Dinge” soll den Menschen im Alltag unmerklich unterstützen. Beispiele sind z.B. Smartwatches, internetfähige Haushaltsgeräte oder die Paketverfolgung mittels Strich- oder QR-Code.

ISO – International Standardizing Organization

Die ISO ist unter anderem dafür zuständig, die Containerabmessungen wie FEU und TEU zu normieren, entwickelt aber auch viele andere Standards darüber hinaus.

Just-in-Time

Just-in-Time oder JIT meint eine Produktionsweise, bei der stets nur die Menge einer Ware produziert und geliefert wird, die der Empfänger zu einem bestimmten Zeitpunkt benötigt. Entlang der gesamten Supply Chain muss der Produktions- und Materialfluss entsprechend koordiniert werden. Ziel ist die Optimierung von Prozessen und damit eine Kostenersparnis.

L/C – Letter of Credit

Den Letter of Credit bezeichnet man auch als Dokumentenakkreditiv. Verkäufer und Käufer verständigen sich dabei auf eine Bank, die den Zahlungsverkehr steuert, um die Zahlungssicherung zu gewährleisten.

LCL – Less than Container Load

Im Gegensatz zu FCL spricht man von LCL, wenn die Lieferung einen Container nicht vollständig auslastet. Üblicherweise nutzt man in diesen Fällen Sammelcontainer, die mehrere LCL-Sendungen umfassen.

Master Vendor Management

Im Master Vendor Management ist die Koordination der jeweiligen Aufgaben und Verantwortungsbereiche von Haupt- und Unterlieferanten entlang einer Lieferkette angesiedelt. Der Master Vendor (Hauptlieferant) nimmt eine wichtige Rolle ein, da er im direkten Kundenkontakt steht, Adminitrations- und Abrechnungsaufgaben übernimmt und erhebliche Kosteneinsparungen erzielen kann.

Multiple oder Multi Sourcing

Bezieht ein Unternehmen die Materialien zur Herstellung seines Produktes von mehreren Lieferanten, bezeichnet man dies als Multi Sourcing oder Multiquellenbeschaffung. Siehe auch Dual Sourcing.

NAFTA – North American Free Trade Association

Auf Grundlage des Wirtschaftsabkommens NAFTA haben die USA, Kanada und Mexiko eine Freihandelszone auf dem nordamerikanischen Kontinent gebildet.

NVOCC – Non-vessel operating common carrier

NVOCC ist die Bezeichnung für Logistik-Dienstleister, die zwar im eigenen Namen Waren transportieren, dafür jedoch keinen eigenen Laderaum nutzen.

Palettentypen

Transportpaletten dienen der besseren Transportfähigkeit und Lagerung von größeren Gütern oder Warenmengen. Sie sind in verschiedenen Größen genormt, um den weltweiten Austausch von Waren zu vereinfachen. Es gibt Einweg- und Mehrwegpaletten aus Holz, Kunststoff oder Wellpappe. Paletten lassen sich durch die seitlichen Aussparungen einfach durch Hubwagen oder Gabelstapler anheben.

Predictive Analytics

Ist ein Bereich der Statistik, der sich mit der Vorhersage der Zukunft oder Trends auseinander setzt. Dabei werden anhand von Daten mehrere Vorhersagen zu einem Vorhersagemodell kombiniert und daraus künftige Wahrscheinlichkeiten abgeleitet.

RFID

RFID (Radio Frequency Identification) bezeichnet eine in der Logistik 4.0 häufig angewendete Technologie für Sender-Empfänger-Systeme zum automatischen und berührungslosen Identifizieren und Lokalisieren von Fracht-Objekten mit Hilfe von Radiowellen.

SCM-Software

Abkürzung für Supply Chain Management-Software. Diese wird eingesetzt, um Lieferketten zu steuern, zu überwachen und zu optimieren. SCM-Software wird meist in ERP-Systeme integriert oder als Add-on zur Steuerung von Teilbereichen eingesetzt.

Supply Chain Operations Value (SCOV)

Mehrdimensionaler Index zur Berechnung des Reifegrades einer Supply Chain.

Single Sourcing

Anders als beim Dual Sourcing oder Multi Sourcing beschafft ein Unternehmen beim Single Sourcing bzw. der Einzelquellenbeschaffung seine Materialien nur über eine einzelne Quelle.

TEU – Twenty Foot Equivalent Unit

TEU ist die Bezeichnung für einen Standardcontainer einer ISO-Normgröße von 20 Fuß (6,058 Meter), der auch als Ladeeinheit genutzt wird, um das Fassungsvermögen von Schiffen anzugeben. Vergleiche FEU.

THC – Terminal Handling Charge

Die THC umfasst alle Kosten für Leistungen am Umschlagsplatz pro Container, also etwa Entladung, Lagerung und Beförderung.

Value-Added-Services

 Auch Mehrwertdienste oder Premiumdienste genannt. Zu den Value Added Services in der Logistik gehören beispielsweise Sendungsverfolgung, Qualitätskontrollen oder Montage.

Vendor Managed Inventory (VMI)

Wird auch Lieferantengesteuerter Bestand oder Supplier-managed Inventory (SMI) genannt. Dabei handelt es sich um ein logistisches Mittel, bei welchem der Lieferant Zugriff auf Lagerbestände sowie Kundennachfrage hat, um die Performance der Lieferkette zu verbessern.

 

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    Zweimal im Jahr erscheint unser Hermes-Barometer – eine Erhebung unter 200 Logistikentscheidern
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